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Zoo Basel: Öffnungszeiten, Preise und was sich im Zolli lohnt

Zoo Basel 2026: Eintritt CHF 22, Kinder CHF 10, täglich ab 8 Uhr offen. Mit Anreise ab Bahnhof SBB, Fütterungszeiten und wann sich die Jahreskarte lohnt.

Von der Redaktion Urlaub-Magazin.ch, veröffentlicht am , 8 Min. Lesezeit.

Zwei Rosaflamingos stehen sich im Zoo Basel mit gebogenen Hälsen gegenüber
Foto: Walter Brunner / Unsplash

Lohnt sich der Zoo Basel für einen halben Tag, oder brauchst du den ganzen? Und rechnet sich bei zwei Kindern die Jahreskarte? Der Zolli liegt nicht am Stadtrand, sondern ein paar Schritte vom Bahnhof SBB entfernt. Damit passt er ohne eigene Planung in einen Basel-Tag. Hier steht, was der Besuch 2026 kostet und worauf du deine Zeit verteilst.

Öffnungszeiten 2026: täglich, aber je nach Monat verschieden lang

Der Zoo Basel schliesst an keinem Tag im Jahr, auch nicht an Feiertagen. Die Öffnung ist immer um 8 Uhr, am Abend gilt eine von drei Zeiten:

Monate Zoo geöffnet
Mai bis August 8.00–18.30 Uhr
März, April, September, Oktober 8.00–18.00 Uhr
November bis Februar 8.00–17.30 Uhr

Wichtiger als die Schlusszeit sind zwei Zusätze: Die Tierhäuser schliessen 10 Minuten früher als der Zoo, die Kassen am Eingang eine halbe Stunde früher. Im Winter heisst das konkret: Um 17.00 Uhr verkauft niemand mehr ein Ticket, und um 17.20 Uhr sind Vivarium und Affenhaus zu. Wenn du im Dezember erst am Nachmittag kommst, gehören die Häuser also an den Anfang der Runde, nicht ans Ende.

Eintrittspreise: Tageskarte und Jahreskarte im Vergleich

Die Preise der Tageskarten enthalten einen freiwilligen Naturschutzfranken von CHF 1. Er fliesst in Naturschutzprojekte. Möchtest du ihn nicht zahlen, bekommst du an der Kasse auf Nachfrage das günstigere Ticket.

Kategorie Tageskarte Jahreskarte
Erwachsene ab 20 Jahren CHF 22 CHF 95
Seniorinnen und Senioren ab 64/65, IV-Beziehende CHF 20 CHF 75
Jugendliche 16 bis 19 Jahre CHF 16 CHF 50
Kinder 6 bis 15 Jahre (1. und 2. Kind) CHF 10 CHF 50
Familie (Eltern mit eigenen Kindern bis 15) nur als Jahreskarte CHF 170

Für Kinder unter 6 Jahren und für ein drittes Kind fragst du an der Kasse nach, bevor du online für alle ein Ticket kaufst. Onlinetickets verkauft der Zoo über seinen Ticketpartner e-guma.

Eine Familie mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern zahlt für einen einzigen Besuch CHF 64. Zweimal sind es CHF 128, dreimal CHF 192. Die Familien-Jahreskarte über CHF 170 ist damit ab dem dritten Besuch im Jahr günstiger. Allein als erwachsene Person brauchst du fünf Besuche, bis sich die CHF 95 rechnen, als Seniorin oder Senior vier. Die Jahreskarte gilt 365 Tage ab dem Kaufdatum, nicht ab Januar. Kaufst du sie im Frühling, deckt sie auch den nächsten Winter mit dem Pinguinspaziergang ab.

Bezahlen kannst du mit Kreditkarte, EC- oder Maestro-Karte. Euro nimmt die Kasse nur als Noten an, Münzen nicht, und das Rückgeld kommt in Franken. Neben der Hauptkasse steht ein Bankomat.

Reist du mit dem Zug an, lohnt vor dem Kauf ein Blick auf das Kombiangebot «Animal’n’Rail Zoo Basel» von SBB RailAway unter sbb.ch/zoo-basel.

Anreise: vom Bahnhof SBB mit Tram 10 oder zu Fuss

Basel SBB ist der Fernverkehrsknoten der Nordwestschweiz, aus Zürich, Bern und Genf kommst du ohne Umweg dorthin. Vom Bahnhof hast du zwei gleichwertige Wege:

  • Tram 10 bis zur Haltestelle «Zoo».
  • Zu Fuss: 5 bis 10 Minuten ab Bahnhof SBB oder ab dem Stadtzentrum.

Weitere Linien halten an den anderen Eingängen. Das Tram 17 fährt ebenfalls zur Haltestelle «Zoo». Zur Haltestelle «Zoo Dorenbach» kommst du mit dem Tram 2, das ab dem Badischen Bahnhof fährt, oder mit den Bussen 34 und 36. Die Trams 1 und 8 halten bei «Zoo Bachletten». Die Postadresse lautet Binningerstrasse 40, 4054 Basel.

Mit dem Auto wird es knapp. Beim Haupteingang gibt es nur eine begrenzte Zahl Parkplätze, und die gehören der Stadt. Am Haupteingang bekommst du eine vergünstigte Parkkarte für diesen Platz. Verlässlicher sind die beiden Parkhäuser an der Heuwaage, laut Zoo 5 Gehminuten entfernt.

Was sich im Zolli lohnt

Der Zoo zeigt nach eigenen Angaben über 600 Tierarten. Diese Anlagen tragen einen Besuch:

  • Affenhaus (Geigy-Anlage): 2012 eröffnet, mit Gorillas, Schimpansen und Orang-Utans in fünf überspannten Aussenräumen. Auf dem Spielplatz davor sehen Kinder die Affen aus nächster Nähe.
  • Tembea: die Elefantenanlage von 2017, mit Freilaufhalle, Badebecken und einer Aussenanlage mit rund 100 Futterstationen.
  • Vivarium: Meer- und Süsswasseraquarien, dazu Terrarien mit Reptilien und Amphibien. Das Haus ist auch die Adresse der Pinguine und der beste Ort, wenn es regnet.
  • Gamgoas: die Löwenanlage. Die Nilkrokodile nebenan kannst du durch eine Scheibe unter Wasser beobachten.
  • Etoscha: eine Themenanlage über den Nahrungskreislauf in Afrikas Trockengebieten, benannt nach dem Nationalpark in Namibia.
  • Vogelhaus: 2019 bis 2023 umgebaut. Über eine Treppe steigst du auf Balkone und siehst die Vögel auf ihrer Flughöhe.
  • Antilopenhaus: das älteste Tierhaus des Zoos, 1910 eröffnet, heute mit Giraffen und Okapis.

Feste Zeiten gibt es nur bei wenigen Tieren, weil das Futter sonst über den Tag verteilt und versteckt wird. Die Pelikane bekommen ihres täglich um 15.00 Uhr, die Seelöwen um 15.30 Uhr, und bei den Seelöwen erzählen die Tierpflegerinnen und Tierpfleger dazu. Im Vivarium wird montags, mittwochs und samstags zwischen etwa 14 und 16 Uhr gefüttert. Um diese Termine herum ordnest du am einfachsten den Nachmittag.

Von November bis Februar kommt der bekannteste Termin des Zolli dazu: der Spaziergang der Königs- und Eselspinguine. Er startet gegen 11 Uhr, entweder bei der Vivariumsbrücke oder bei der Pinguin-Aussenanlage. Er findet nur statt, wenn es höchstens 10 °C warm ist, und wird jeden Tag neu entschieden.

Mit Kindern: Kinderzoo, Picknick und die Regeln am Eingang

Im Kinderzoo leben Haustiere aus aller Welt, darunter Zwergzebus, Minipigs, Pfauenziegen und Ponys. Kleine Kinder dürfen sie am Zaun streicheln. Ab 8 Jahren können Kinder im Bauernhof mitarbeiten, ohne Anmeldung, jeden Tag um 8.05 Uhr oder um 13.30 Uhr. Ein gültiges Ticket braucht es trotzdem, und feste Schuhe.

Beim Essen hast du die Wahl. Picknicken ist im ganzen Zoo erlaubt, ausser in den Restaurants selbst. Ohne eigenen Proviant isst du im Selbstbedienungsrestaurant, im Restaurant «Elefantenblick» (täglich 11–15 Uhr), in der Cafeteria beim Haupteingang oder im Café Sautergarten (täglich 9.00–16.30 Uhr).

Ein paar Regeln solltest du vor der Anreise kennen:

  • Hunde sind nicht erlaubt, Hundeboxen gibt es keine. Ausgenommen sind Assistenzhunde mit Weste.
  • Trottinett, Velo und Rollschuhe sind auf dem ganzen Areal verboten, ebenso Bälle, Ballons und Musikinstrumente.
  • Kinderwagen sind erlaubt, gemietet werden können keine. Rollstühle leiht der Zoo gratis gegen ein Depot aus, solange Vorrat.
  • Kinder unter 8 Jahren dürfen den Zoo nur mit einer erwachsenen Person besuchen.

Zolli und Stadt an einem Tag verbinden

Eine sinnvolle Aufteilung: vormittags ab 8 Uhr in den Zolli, der Nachmittag mit den Fütterungen um 15 Uhr, danach zu Fuss über die Heuwaage in die Altstadt. Welches Viertel am Abend zu dir passt, steht in unserem Überblick über die Basler Quartiere.

Im Herbst lässt sich der Besuch mit der Basler Herbstmesse verbinden, im Advent mit dem Basler Weihnachtsmarkt. Für den Winter spricht noch etwas anderes: Nur dann laufen die Pinguine. Rechne dafür aber mit dem frühen Kassenschluss um 17.00 Uhr.

Häufige Fragen

Wann hat der Zoo Basel offen?

Jeden Tag ab 8 Uhr, auch an Feiertagen. Schluss ist von Mai bis August um 18.30 Uhr, im Winter um 17.30 Uhr, dazwischen um 18.00 Uhr. Die Kassen schliessen 30 Minuten vorher.

Was kostet der Eintritt in den Zoo Basel?

Erwachsene zahlen CHF 22, Seniorinnen und Senioren CHF 20, Jugendliche von 16 bis 19 CHF 16 und Kinder von 6 bis 15 CHF 10. Darin steckt jeweils ein freiwilliger Naturschutzfranken, den du an der Kasse abziehen lassen kannst.

Darf ich meinen Hund in den Zolli mitnehmen?

Nein, und Hundeboxen gibt es auch keine. Ausnahmen gelten nur für Assistenzhunde mit Weste sowie für Hunde von Polizei und Grenzschutz.

Wie komme ich vom Bahnhof Basel SBB zum Zoo?

Mit dem Tram 10 bis zur Haltestelle «Zoo» oder zu Fuss in 5 bis 10 Minuten.

Preise und Öffnungszeiten: Stand September 2026.

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